Die Corona-Krise hat die Welt fest im Griff. In Deutschland wurden umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Eindämmung des Virus zu ermöglichen. Die Maßnahmen und Entwicklungen haben sich überschlagen. Aktuell wissen wir vor allem, dass wir nichts wissen. Informationsdefizite und unklare Zukunftsentwicklungen sind klassische Eigenschaften einer Krise. Diese Handreichung versucht den Blick in die Glaskugel. Sie soll Unternehmen beim Corona-Krisenmanagement helfen. Die Beispiele in dieser Handreichung sollen kein Fingerzeig sein, sondern verdeutlichen, wie wichtig eine Planung in die Zukunft ist.

Planung statt Überraschung

Die Sperrung der polnischen Grenzen als Folge der weiteren Ausbreitung des Virus hat viele Unternehmen überrascht. Landwirte bangen um ihre Ernte und in grenznahen Kliniken fehlt nun Personal, das dringend gebraucht wird. Die Entwicklung hat offensichtlich auch die Bundesregierung überrannt, denn der Verkehrsminister fragt nun bei den Akteuren, wo es Probleme gibt, um dann Lösungen zu erarbeiten [1]. Eine spontane, unerwartete und drastische Änderung der Lage, wie diese, nennt man Friktion. Friktionen sind eine weitere typische Eigenschaft für Krisen. Wie die Reaktion des Verkehrsministers zeigt, ist es problematisch, auf eine Friktion erst im Nachgang eine Antwort zu suchen. Es geht wertvolle und wichtige Zeit verloren. Das wichtigste Ziel des Krisenmanagements ist es deshalb, „vor die Lage zu kommen“.
Aus diesem Grund sind in der Krise immer mehrere Strategien notwendig. Jedes Krisenteam sollte neben dem aktuellen Plan A mindestens einen Plan B und ggf. einen Plan C ausarbeiten und planen.

Problemanalyse

Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen Unternehmen und Organisationen sehr individuell. Für diese Handreichung ist es jedoch notwendig, bestimmte Kernprobleme und deren weitere Entwicklung zu betrachten.

Folgende Problemfelder lassen sich identifizieren:

 

Krisenmanagment: Szenarien zur Entwicklung der Corona-Krise

Personal

Für Unternehmen gibt es aktuell zwei mögliche Ausgangssituationen. Erstens, das vorhandene Personal kann nicht ausgelastet werden (zu viel Personal). Zweitens, das vorhandene Personal kann den Bedarf nicht decken (zu wenig Personal). Wie das Beispiel der Grenzschließung zeigt, können externe Einflussfaktoren den Mangel an Personal spontan erhöhen.

Krisenmanagment: Szenarien zur Entwicklung der Corona-Krise

Infrastruktur

Im Zuge der Quarantänemaßnahmen und Kontaktsperren wurde vielerorts auf Home-Office umgestellt oder ein Home-Office-Konzept aus dem Boden gestampft. Unternehmen sind nun besonders von externen Infrastrukturen abhängig (Internet). Auch Unternehmen, die nicht ins Home-Office verlagern können, brauchen wesentliche Infrastruktur, wie Strom, Wasser und Logistik (Straßen/Schienen).

Krisenmanagment: Szenarien zur Entwicklung der Corona-Krise

Umsätze & Liquidität

Rückläufige oder gänzlich ausgefallene Umsätze oder aber eine Flut von Aufträgen, die zusätzliche Investitionen notwendig machen, führen zu Liquiditätsengpässen. Staatliche Zuschussprogramme sind aufgesetzt. Wann diese Soforthilfen allerdings gezahlt werden, steht in den Sternen. Auch die entsprechenden Banken haben Personalengpässe. Während auf die Zuschüsse gewartet wird, laufen Kosten weiter und Ausgaben sind bereits notwendig.

Krisenmanagment: Szenarien zur Entwicklung der Corona-Krise

Lieferketten

Corona trifft die ganze Welt. In einer Weltwirtschaft ist die Abhängigkeit der Lieferketten groß. Oftmals ist die gesamte Lieferkette für ein Produkt nicht bekannt. 2018 kam es weltweit zu einer Verknappung von Thermopapier, weil ein wesentlicher Teil eines weit verbreiteten Entwicklers im Papier aus einer Provinz in China kam. Dort wurden Fabriken aufgrund strengerer Umweltauflagen geschlossen. Die Preise für Thermopapier stiegen um mehrere 1000 %. Ähnliche Effekte sind bei Corona zu erwarten.

Krisenmanagment: Szenarien zur Entwicklung der Corona-Krise

Kriminalität & Cyberangriffe

Menschen handeln in Krisen nicht immer rational. Der Ausverkauf von Toilettenpapier ist dafür ein gutes Beispiel. Werden bestimmte Güter knapp, ist davon auszugehen, dass es zu mehr als nur Hamsterkäufen kommt. Plünderungen werden zwar kein Alltagsphänomen, sind aber denkbar. Verwaiste Betriebsgelände hingegen sind ein gefundenes Ziel für Kriminelle, die es weniger auf Lebensmittel, als vielmehr auf Wertgegenstände abgesehen haben. Auch das Arbeiten im Home-Office ist per se anderen Risiken ausgesetzt als die Arbeit im Unternehmen. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Hackerangriffe in der Corona-Krise ansteigt. (Die Hacker haben schließlich auch mehr Zeit.) Gleichzeitig ist die IT der Unternehmen verwundbarer, weil sich die Mitarbeiter von ihrem privaten Anschluss einwählen, der im Einflussbereich des Unternehmens liegt.

Grundannahmen

Die nachstehenden Grundannahmen liegen allen Szenarien zugrunde. Sie sollen keine Schwarzmalerei darstellen, sondern bei einer realistischen Planung des Krisenmanagements helfen. Es sind bewusst pessimistische Annahmen getroffen worden. Wichtig ist, es sind Annahmen. Es ist möglich, dass diese Annahmen nicht zutreffen und somit viel längere oder viel kürzere Zeitabstände erreicht werden.

Wann die Corona-Krise überstanden ist, hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. Diese Handreichung geht davon aus, dass die Ausbreitung des Virus aufhört, wenn 60 – 70 % der Bevölkerung immun gegen das Virus sind [2]. Die sogenannte Herdenimmunität kann durch Impfung erreicht werden oder, weil dieser Anteil der Bevölkerung bereits erkrankt war. Herdenimmunität ist die einzige Lösung für ein Ende der Pandemie! Die nachfolgenden Szenarien stellen dar, wie die Entwicklung hin zur Herdenimmunität stattfinden kann.
Es gibt aktuell keine gesicherten Erkenntnisse darüber, ob und wie lange ein Mensch gegen das Corona-Virus immun ist. Basierend auf den bisherigen Forschungsergebnissen ist von mehreren Monaten bis wenigen Jahren auszugehen [3].

Die Entwicklung eines Impfstoffes, der einen wichtigen Lösungsbaustein für die Corona-Krise darstellt, wird aktuell schnell vorangetrieben. Realistisch ist, dass Mitte 2021 ein Impfstoff vorhanden ist. Dieser wird sich noch in der Erprobung befinden, kann aber im Rahmen klinischer Tests bereits bei einer größeren Personengruppe (mehrere Tausend) angewendet werden. Für eine Herdenimmunität wird das nicht reichen. Ein zugelassener Impfstoff ist 2022 realistisch [4].

Prof. Dölken von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg geht davon aus, dass es drei bis vier Jahre dauern wird, bis es weltweit eine Herdenimmunität gibt [5].

Zusammenfassend kann mit einem echten Ende der Corona-Krise in drei Jahren gerechnet werden. Diese zeitliche Dimension bildet die Grundlage für die folgenden Szenarien. Die Szenarien beziehen sich dabei nur bedingt auf die Entwicklung der Fallzahlen. Für Unternehmen sind die Fallzahlen zu Corona nur begrenzt relevant. Sie geben zwar einen Trend für die Entwicklung der Krise wieder, haben aber kaum Auswirkungen für das Entwickeln eigener Maßnahmen.

Szenario 1: Aufgeschobene Katastrophe und strenge Maßnahmen

Das erste Szenario geht davon aus, dass die aktuellen staatlichen Maßnahmen nur kurzfristig eine Wirkung zeigen. Die Lockerung der Maßnahmen erfolgt umfangreich, aber zu früh. Unternehmen nehmen wieder ihre Arbeit auf. Bis auf Reisebeschränkungen und die Absage von Großveranstaltungen kehrt ab Mai wieder annähernd Normalität ein. Die Fallzahlen explodieren innerhalb weniger Tage. Mit der steigenden Zahl der Infizierten ist das Gesundheitssystem schnell überfordert.

 Die Ausbreitung zu verlangsamen ist nun schwer möglich. Umfangreiche Beschränkungen inklusive vollständiger Ausgangssperren werden erlassen. Die drastischen Maßnahmen überraschen Unternehmen und Bevölkerung. Die Einhaltung wird durch die Polizei und Sicherheitskräfte konsequent überprüft.

 

Krisenmanagment: Szenarien zur Entwicklung der Corona-Krise

Abbildung 1: Fallzahlen und Intensität staatlicher Maßnahmen bei aufgeschobener Katastrophe

Die staatlichen Katastrophenschutzmaßnahmen fokussieren sich auf das Gesundheitssystem. Unternehmen und Wirtschaft stehen nur bedingt im Fokus des staatlichen Krisenmanagements. Rechtsverordnungen werden erlassen, die die Beschlagnahmung von Material und Produktionsanlagen ermöglichen. Unternehmen werden angewiesen, exklusiv und ausschließlich für die Gesundheitsversorgung und die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern der Grundversorgung (kritische Infrastrukturen) zu produzieren. Alle anderen wirtschaftlichen Tätigkeiten kommen über Monate zum Erliegen.

Die Auswirkungen der staatlichen Maßnahmen auf Unternehmen sind immens:

ProblemfeldAuswirkungenBeschreibung
PersonalextremDie Engpässe oder der Überschuss an Personal verstärkt sich. Mitarbeiter aus medizinischen Bereichen werden zwangsverpflichtet. Ebenso werden Personen zwangsweise in kritischen Infrastrukturen eingesetzt. Ein Großteil des Personals ist zudem vom Corona-Virus direkt betroffen. Einige Mitarbeiter erkranken schwer und versterben im Extremfall.
InfrastrukturmittelDie Aufrechterhaltung der Infrastruktur wird insbesondere für die Gesundheits- und Grundversorgung sichergestellt. Es kommt zu zeitlich und regional beschränkten Ausfällen einzelner Infrastrukturen.
Umsätze & LiquiditätextremDie Liquiditätssicherung von Unternehmen steht weniger im Fokus. Aufgrund des nahezu vollständigen Herunterfahrens des öffentlichen Lebens, sind alternative Einnahmequellen außerhalb kritischer Infrastrukturen kaum zu finden.
LieferkettenextremAußerhalb kritischer Infrastrukturen kann eine Versorgung mit Material und Dienstleistungen nicht gewährleistet werden. Nach dem Ende der Krise kommt es zu langfristigen Engpässen und Preiserhöhungen.
Kriminalität & CyberangriffehochDie drastischen Maßnahmen führen anfangs zu Solidarität innerhalb der Bevölkerung. Nach einigen Tagen nimmt die Beschaffungskriminalität zu. Cyberangriffe finden großflächig statt und lassen sich nur schwer stoppen, weil das öffentliche Leben stark eingeschränkt ist.

 

Szenario 2: Hammer and Dance

Das zweite Szenario basiert auf der Annahme, dass die jetzigen Maßnahmen ab Ende April schrittweise gelockert werden. Dies ist das Ende der Hammer-Phase. Neue Schnelltests sind verfügbar und werden großflächig eingesetzt. Ziel der Tests ist es, die Infektionsketten nachzuvollziehen und radikal zu stoppen. Der Verlauf der Infektionen und die Intensität staatlicher Maßnahmen sind in Abbildung 2 dargestellt.

Die Wirtschaft erholt sich nach der Hammer-Phase wieder. Ausgangssperren und Kontaktverbote werden gelockert. Quarantänemaßnahmen für die Getesteten werden konsequent verordnet und überwacht. Dies betrifft zeitweise immer nur einen kleineren Teil der Bevölkerung. Insgesamt sind über einen längeren Zeitraum aber viele Menschen betroffen. Weil die Krankheit sich langsam, aber stetig verbreitet, wird diese Phase als Dance-Phase bezeichnet. Eine Herdenimmunität wird in diesem Szenario durch die Verbreitung der Krankheit nicht erreicht. Erst nach der erfolgreichen Zulassung eines Impfstoffes nimmt die Krise ein Ende.

 

Krisenmanagment: Szenarien zur Entwicklung der Corona-Krise

Abbildung 2: Fallzahlen und Intensität staatlicher Maßnahmen bei Hammer and Dance

Ins Ausland zu reisen bleibt schwierig. Nach der Wiedereinreise ist mit Quarantänemaßnahmen zu rechnen, um eine Einschleppung von Infektionen zu vermeiden. Innerdeutsche Reisen werden wieder möglich. Der Tourismus lebt regional wieder auf. Hotels und Reiseanbieter müssen aber umfangreich dokumentieren, welche Personen wann, wo und mit wem Kontakt hatten. Hier müssen Fragen des Datenschutzes geklärt und angepasst werden.

Bei steigenden Fallzahlen ist mit einer neuen Hammer-Phase zu rechnen.

ProblemfeldAuswirkungenBeschreibung
Personalmittel

Einzelne Mitarbeiter sind von Quarantänemaßnahmen betroffen oder fallen aufgrund einer Erkrankung aus. Da großflächig getestet wird, ist mit einer Krankschreibung von positiv Getesteten zu rechnen. Hiervon sind auch Entscheidungsträger betroffen.

Kurzarbeit bzw. Überstunden in einzelnen Bereichen wirken noch Monate nach.

InfrastrukturgeringDie Infrastruktur ist sichergestellt. Ausfälle sind unwahrscheinlich.
Umsätze & LiquiditäthochStaatliche Hilfspakete sichern die Liquidität kurzfristig. In vielen Branchen ist die wirtschaftliche Lage im Herbst auf Vorjahresniveau. Andere Branchen (z. B. Tourismus) bleiben existenzbedroht.
LieferkettenhochInternationale Lieferbeziehungen bleiben aufgrund unterschiedlicher Maßnahmen in den einzelnen Ländern gefährdet. Reisebeschränkungen machen Handel schwer. Es ist mit Konkursen von Zulieferern zu rechnen.
Kriminalität & CyberangriffemittelDie allgemeine Kriminalität steigt geringfügig, weil Sicherheitsbehörden noch Monate mit anderen Tätigkeiten befasst sind. Cyberangriffe steigen massiv an, können aber erkannt und bekämpft werden, weil ein Zugang zu den Firmen möglich ist.

 

Szenario 3: Wellen

Auch im dritten Szenario wird davon ausgegangen, dass Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen in den kommenden Wochen aufgehoben werden. Anders als im zweiten Szenario gelingt es aber nicht kurzfristig eine Test-Infrastruktur aufzubauen. Die staatlichen Maßnahmen werden daher, wie bislang, auf Grundlage von Hochrechnungen und Fallzahlen mit großer Dunkelziffer abgestimmt.

Nach einigen Wochen oder wenigen Monaten der Entspannung folgen erneut wochenlange Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen (vgl. Abbildung 3). So wechseln sich Entspannung und Einschränkungen in Wellen unterschiedlicher Länge ab. Dieser Vorgang wiederholt sich über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren. 

Krisenmanagment: Szenarien zur Entwicklung der Corona-Krise

Abbildung 2: Fallzahlen und Intensität staatlicher Maßnahmen beim Wellen-Szenario

Anders als beim zweiten Szenario wird bei diesem Verlauf eine Herdenimmunität aufgebaut. Die Phasen der Entspannung werden mit steigender Immunität immer länger. 

ProblemfeldAuswirkungenBeschreibung
Personalmittel

Einzelne Mitarbeiter sind wechselnd am Virus erkrankt und fallen aus. In Phasen der Einschränkung kommt es zu massivem Personalüberschuss oder -mangel.

InfrastrukturgeringDie Infrastruktur ist sichergestellt. Ausfälle sind unwahrscheinlich.
Umsätze & LiquiditäthochStaatliche Hilfspakete sichern die Liquidität kurzfristig. In Phasen der Entspannung kann der Bedarf und der Umsatz über Normal-Niveau steigen. Bei der Verschärfung staatlicher Maßnahmen kommt es erneut zu Umsatzeinbrüchen und Liquiditätsengpässen.
LieferkettenhochDie Lieferketten erholen sich nur langsam. Aufgrund internationaler Beziehungen und unterschiedlicher Maßnahmen in unterschiedlichen Ländern kann es auch in Phasen der Entspannung zu umfangreichen Lieferengpässen kommen. Reisebeschränkungen erschweren internationale Geschäftsbeziehungen. Es ist mit Konkursen von Zulieferern zu rechnen.
Kriminalität & CyberangriffehochDie allgemeine Kriminalität steigt geringfügig, weil Sicherheitsbehörden noch Monate mit anderen Tätigkeiten befasst sind. Cyberangriffe steigen massiv an, können erkannt aber erst verzögert bekämpft werden, weil ein Zugang zu den Firmen nur zeitweise möglich ist.

oftmals Handlungsempfehlungen

Für das Krisenmanagement in Unternehmen ergeben sich aus den vorgestellten Szenarien folgende Handlungsempfehlungen:

Szenarien herunterbrechen: Was bedeuten die Szenarien für das eigene Unternehmen? Welche Risiken und Chancen bieten die Szenarien für uns?

Agieren statt reagieren: Nicht auf staatliche Unterstützung und Entscheidungen warten, selbst aktiv werden und das Zepter des Handels zurückgewinnen

Langfristig und risikobasiert vorausplanen: Unterschiedliche Szenarien und deren Auswirkungen gleichzeitig betrachten und verfolgen; Plan A, B und C entwickeln und ständig fortschreiben; Vorbereitungen für alle Szenarien treffen und umsetzen

Geschäftsmodell krisensicher machen: Anpassung der Prozesse und Produkte an unterschiedliche Marktszenarien; vorhandene Kapazitäten ausbauen oder umverteilen, um zu helfen

Um die Ecke denken: Zusammenschluss mit anderen Unternehmen, z. B. um Personalüberschuss oder -engpässe zur überwinden

Sicherheitskonzepte anpassen: Sicherheit des Personals, der Gebäude und der IT überarbeiten; verschiedene Eskalationsstufen planen und vorbereiten

Provisorien alltagsfähig machen: Home-Office-Strukturen auf einen langfristigen Einsatz vorbereiten; neue Prozesse und Arbeitsweisen zu Standardprozessen entwickeln

Unterstützungsmöglichkeiten

In der Corona-Krise gibt es umfangreiche Förder- und Hilfsprogramme des Bundes und der Bundesländer zu Gewährleistung der Liquidität. Eine Übersicht ist hier zu finden: https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus/faq-19594

Unabhängig von staatlichen Hilfsprogrammen müssen Unternehmen selbst aktiv werden. Gerade jetzt gilt es keine Zeit zu verlieren und in die Planung einzusteigen. Wir unterstützen Unternehmen beim Krisenmanagement. Die Beratungsleitung ist dabei für KMU oftmals kostenfrei, dan Förderung des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Unsere Lösungsbausteine:

Planung & Kontrolle

Corona ist unberechenbar. In Italien und den USA sieht man deutlich die wirtschaftlichen Auswirkungen staatlicher Maßnahmen. Mit Hilfe der Szenariobildung, Analyse Ihrer Engpässe und einer individuellen Risikoanalyse können Sie die Kontroll- und Planungshoheit zurückgewinnen.

Prozesse & Organisation

Haben Sie einen Krisenstab eingerichtet, der krisen-relevante Informationen gezielt aufnimmt, priorisiert und Aufgaben verteilt? Wie geübt sind Ihre Mitarbeiter in Remote-Arbeit? Welche Projekte müssen jetzt unbedingt abgeschlossen werden? Wir helfen bei der Priorisierung und Umverteilung von Ressourcen.

Personal

Sie haben zu wenige oder zu viele Mitarbeiter für den Notbetrieb? Personen sind in Quarantäne und wichtige Aufgaben können nicht mehr erledigt werden? Wägen Sie mit unserer Unterstützung die Möglichkeiten der Überlassung von Mitarbeitern ab. Wir finden mit Ihnen unkonventionelle und schnelle Lösungen.

Datenschutz & Verwaltung in der Krise

Durch die Krise entstehen zusätzliche Verwaltungs-aufgaben wie z.B. die Beantragung von Fördermitteln, neue Softwarelizenzen, etc. Auch im Homeoffice werden personenbezogene Daten verarbeitet. Dies muss ordnungsgemäß und sicher geschehen. Wir unterstützen Sie dabei auch in der Krise rechtliche Aspekte nicht zu vernachlässigen.

Führung & Kommunikation

Die gemeinsame Erarbeitung und Umsetzung einer Kommunikationsstrategie baut Unsicherheiten bei Ihren Mitarbeitern ab. Dies betrifft auch neue Routinen, wie tägliche Teamgespräche und klare Regeln für Remote-Arbeitsplätze.

Gut recherchierte Informationen

Wir stellen Ihrem Krisenteam Informationen zusammen, damit Sie nicht mit Fakenews planen.

(IT-)Infrastruktur

Sichere Notebooks, eine VPN-Verbindung für alle Mitarbeiter, ein digitales Tool für Video- und Telefonkonferenzen, digitale Zeiterfassung, Aufgabenlisten und eine Kollaborations-plattform – wir beraten Sie beim Aufbau einer sicheren und individuellen IT-Infrastruktur.

Bei Bedarf übernehmen unsere Partner die Umsetzung des neuen Sicherheitskonzepts.

Sicherheitskonzepte

Wir erarbeiten und planen ein mehrstufiges Sicherheitskonzept, das sich an die Lage anpasst. Bei Bedarf übernehmen unsere Partner die Umsetzung des neuen Sicherheitskonzepts.

Über den Autor

Rico Kerstan, MBA

Rico Kerstan, MBA

Gründer und Geschäftsführer

Nach seinem Studium der Gefahrenabwehr in Hamburg war Rico Kerstan viele Jahre in der Sicherheitsabteilung der Bundesdruckerei GmbH tätig. Hier durfte er seine Expertise als Verantwortlicher für diverse Sicherheitsthemen erweitern. Dazu zählte z. B. der Aufbau eines Travel Risk Management mit vielen internationalen Partner oder die Umsetzung von Sicherheitsanforderungen der Europäischen Zentralbank.

 Herr Kerstan ist und war als Lehrbeauftragter an der Northern Business School in Hamburg sowie Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin tätig

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