[ ARBEITSPRINZIP ]

P-DRIVEN

Problemorientiertes Arbeiten

P-DRIVEN ist kein Framework, kein Managementsystem und kein theoretisches Modell. Es ist eine Arbeitsweise für das Management von Ungewissheit in komplexen Problemlagen – Krisen, Notfälle, dynamische Lagen. Im Zentrum steht ein disziplinierter Problemlösungsprozess, der konsequent angewendet wird. Führung, Teamzusammensetzung und Entscheidungsstrukturen richten sich an diesem Prozess aus.

Operativ Stoisch anzuwenden. Mit minimaler Vorbereitung wirksam.
Skalierbar Für Organisationen jeder Größe und Art einsetzbar.
Fokus Handlungsfähigkeit, Priorisierung und Lageanpassung sicherstellen.
Führungsstruktur Doppelspitze aus fachlicher und methodischer Leitung. Domänenbasierte Teamzusammensetzung.
[ DENKMODELL: UNTERNEHMEN ]

C]ORE

Corporate Organizational Resilience Excellence

Resilienz wird oft missverstanden: als Abwehr, als Redundanz, als Krisenplanung. Die eigentliche Frage ist: Wie bleibt eine Organisation funktionsfähig, wenn die Bedingungen sich verändern, Störungen eintreten und unter Druck entschieden werden muss?

  • Robustheit und Anpassungsfähigkeit müssen zusammengedacht werden
  • Krise und Nicht-Krise lassen sich nicht sauber trennen
  • Entscheidend ist das Zusammenspiel von Strukturen, Prozessen, Verantwortung und Kultur
  • Resilienz ist keine Projektziel – sie ist eine dauerhafte Organisationseigenschaft
[ DENKMODELL: KOMMUNEN ]

M]ORE

Municipal Organizational Resilience Excellence

Kommunen sind keine Unternehmen. Sie sind komplexe, vernetzte Systeme mit staatlichen, privaten und gesellschaftlichen Akteuren. Kommunale Resilienz entsteht nicht durch Einzelpläne, sondern durch ein belastbares Ökosystem.

  • Kommunale Resilienz braucht Vernetzung der Akteure
  • Staatliche und private Verantwortung müssen zusammengedacht werden
  • Unternehmensmodelle lassen sich nicht 1:1 übertragen
  • M]ORE ist ein eigenständiger konzeptioneller Rahmen
[ FORSCHUNG ]

Praxis und Wissenschaft

Die Lücke zwischen Praxis und Forschung im Krisenmanagement ist real. Es gibt viel Erfahrungswissen – aber wenig systematische Auseinandersetzung damit, was davon tatsächlich wirkt und warum. Diese Lücke ist der Ausgangspunkt.

Forschungsthemen

  • Wirksamkeit und Effizienz von Krisenmanagementansätzen
  • Entscheidungsprozesse in dynamischen Lagen
  • Übungen und Krisenmanagementtrainings
  • Messbarkeit in der Krisenvorsorge
  • Organisationale Resilienz als Forschungsgegenstand

Laufendes Promotionsprojekt

Effectiveness and effectivity of crisis management approaches: experimental study on different methodologies in German business context – TU Ostrava, seit 2024

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Kerstan, R. (2024): Methodenhandbuch für effektives IT-Notfallmanagement. 1. Auflage.
  • Röhl, A.; Kerstan, R. (2023): Kommunale Selbstverwaltung, 02/2023, S. 63–66.
  • Röhl, A.; Kerstan, R. (2021): Die Bedeutung organisationaler Ökosysteme, in: Vogt et al. (Hrsg.), Wirtschaftsschutz in der Praxis (2022).
  • Röhl, A.; Kerstan, R. (2020): Lehren aus der Corona-Pandemie, der Gemeinderat.
  • Kerstan, R.; Röhl, A. (2020): Wie resilient sind Organisationen in Deutschland?, Working Paper NBS Hamburg, No. 4/2020.